In jüngster Zeit ist das Bewusstsein für die zerstörerischen Auswirkungen der globalen Fast-Fashion-Industrie gewachsen. Schweizer Medien haben die Bevölkerung mit Berichten über Kleidermüllberge im globalen Süden aufgerüttelt. Und in zahlreichen Schweizer Städten und Gemeinden ist das bewährte Sammelsystem für Altkleider an den Anschlag geraten, weil es die riesigen Mengen an Wegwerfmode nicht mehr bewältigen kann. Jetzt braucht es neue Lösungen. Aber welche? Was kann die Politik gegen Fast Fashion tun? Wie wird die Modebranche kreislauffähig? Und was können wir alle für Verbesserungen in der Modewelt tun?
Zum Abschluss der Sonderausstellung "mode macht geld" gibt Katharina Wehrli, Journalistin und Ausstellungskuratorin einen Überblick über die wichtigsten Lösungsansätze und Projekte in der Schweiz. Anschliessend Diskussion
Vor Input und Diskussion um 15 Uhr, kann zum letzten Mal die Sonderausstellung "mode macht geld", sowie das ganze Museum individuell besichtigt werden. Museum von 11.00-17.00 Uhr geöffnet.
Sonderausstellung: «Mode macht Geld» – Zugabe bis Oktober 2026
Die Ausstellung zeigt den Weg der Kleidung – von der Herstellung bis zur Entsorgung – und regt zum Nachdenken über unseren Modekonsum an. Ergänzend zur Sonderausstellung gibt es mehrere Events zum Thema «Kreislauf statt Kleiderflut: Wie Mode nachhaltig wird». Machen Sie mit beim Tauschen, Diskutieren, Handeln.